Babydas erste Jahr
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Ruhiger Schlaf durch Pucken

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Pucken: Spezielle Wickeltechnik

Damit Dein Baby nachts besser schläft, kannst Du es pucken. Dies ist eine spezielle Wickeltechnik, bei der Du Dein Baby ganz fest einpackst.

Pucken ist eine speziele Wickeltechnik, die den Schlaf von Babys fördern soll Durch Pucken kannst Du Deinem Baby beim Schlafen helfen.

Wickeltechnik für einen besseren Schlaf

Pucken ist eine ideale Methode, um Dein Baby ruhig schlafen zu lassen. Die Wickeltechnik gewinnt mehr und mehr Beliebtheit unter Müttern. Aber was genau ist das Pucken und warum geht es einem Baby durch das Pucken gleich viel besser?

Pucken: Ein wohliges Gefühl

Beim Pucken handelt es sich um eine spezielle Wickeltechnik. Sie sorgt dafür, dass sich Dein Baby im Babybett rund um wohl fühlt. Mit einem speziellen Wickeltuch wickelst Du Dein Baby fest ein. Dein Baby sieht dann aus wie eine Raupe im Kokon, doch durch diese Enge fühlt sich Dein Baby in den Mutterleib zurück versetzt. Das sorgt für Wohlbehagen und Entspannung. Und wenn Dein Baby sich wohl fühlt, wird es auch besser schlafen.

Ein Neugeborenes darfst Du den ganzen Tag pucken, es wird sich sehr wohl dabei fühlen. Später jedoch solltest Du das Pucken auf die Nacht beschränken, da sich irgendwann das Strampeln bei Deinem Baby einstellen wird. Viele Eltern denken, dass ein Pucksack das Baby einengt. Das stimmt aber ganz und gar nicht. Ein Baby liebt die Enge. Erst im Strampelalter will es seinen Freiraum.

Das Pucken wird dann empfohlen, wenn das Baby einen sehr unruhigen Schlaf hat. Vor allem der frühe Moro-Reflex kann Dein Baby am Schlafen hindern. Um dieses plötzliche Erschrecken zu vermeiden, wickelst Du Dein Baby fest in die Tücher.

Anleitung zum Pucken

Für das Pucken brauchst Du ein bestimmtes Wickeltuch, das Du in jedem Babygeschäft erhalten kannst. Eine Wolldecke reicht aber auch schon aus. Knicke die obere Ecke des Tuches um und lege Dein Baby auf die Decke. Dann schlägst Du abwechselnd die untere Ecke unter die Schulter Deines Babys, sowie auch die linke Ecke unter die rechte Schulter und die rechte Ecke unter die linke Schulter. So ist Dein Baby gepuckt und kann sich nicht mehr bewegen. Achte aber darauf, dass Du Dein Baby nicht zu eng puckst. Es muss noch atmen und sich leicht bewegen können. Allerdings muss das Pucktuch fest genug gewickelt sein, sodass es sich nicht frei strampeln kann.

Babykleidung im Pucksack

Eine Windel sollte Dein Baby in jedem Fall drunter tragen. Ansonsten kann es ruhig nackt im Pucksack schlafen. Im Winter kannst Du Deinem Kind einen leichten Baumwollbody anziehen, damit es auf keinen Fall friert. Wichtig ist, dass es Deinem kleinen Schläfer nicht zu warm wird im Pucksack. Es kann sich nicht selbst befreien und könnte bei einem Hitzestau dem plötzlichen Kindstod erliegen.

Pucken ist eine wunderbare Möglichkeit, Deinem Baby die Geborgenheit zu geben, die es in den ersten Monaten seines neuen und aufregenden Lebens gebrauchen kann. Ein Pucksack ist eine tolle Möglichkeit, Deinem Baby Entspannung und Wohlbehagen zu geben.

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14 Kommentare zu: Pucken: So schläft Dein Baby besser

Anna_Banana123 20.01.2014, 12:03 Uhr

Ich bin mir nicht sicher, was ich vom Pucken halten soll. Einerseits macht es Sinn, dem Baby das Gefühl von Nähe zu geben, aber ich habe auch schon mal gehört, dass Pucken Babys quasi künstlich ruhigstellt. Ich bin echt unschlüssig...

Franzsiska 17.10.2013, 09:30 Uhr

Hallo zusammen, ich pucke meinen kleinen heute 9 Wochen Alt seit 3 Tagen. Ich kann es euch nur empfehlen, bei ein und durch Schlaf Problemen auch zu tun. Er schläft 6 Stunden am Stück durch. Vorher kam er fast alle 2-3 Stunden. Und war sehr unruhig, so
das er schlecht in den Schlaf kam.Bin Echt begeistert. Vlg

Franzsiska 17.10.2013, 09:30 Uhr

Hallo zusammen, ich pucke meinen kleinen heute 9 Wochen Alt seit 3 Tagen. Ich kann es euch nur empfehlen, bei ein und durch Schlaf Problemen auch zu tun. Er schläft 6 Stunden am Stück durch. Vorher kam er fast alle 2-3 Stunden. Und war sehr unruhig, so
das er schlecht in den Schlaf kam.Bin Echt begeistert. Vlg

erdbeermum293 25.09.2013, 13:23 Uhr

Die Pucken Anleitung ist richtig wunderbar.

Tirolana 24.09.2013, 10:26 Uhr

Pucken ist echt eine tolle Sache. Bei meinen ersten beiden wusste ich noch nichts davon. Beim dritten Kind habe ich dann das Pucken ausprobiert und war begeistert!

Bibi3103 29.06.2012, 09:11 Uhr

Ich könnte mein Baby nicht pucken..>Habe irgendwie das GEfühl,dass es das Kind einengt.

Oxana1989 13.03.2012, 08:10 Uhr

Hallo
Also meine Maus ist jetzt 8wochen alt,ich pucke sie nachts immer ein und sie schläft sehr gut.Ohne pucken nachts gehts gar nicht,weil sie erschreckt sich vor ihren Händen ...

SusanneSafran 16.02.2012, 13:34 Uhr

Pucken hört sich ja echt gut an =) werde ich mal ausprobieren!

givemethefood 9.11.2011, 17:47 Uhr

Meine Tochter brauchte das nicht, die hat immer ohne Probleme geschlafen. Bei meinem Sohn war es verdammt schwierig. Als ich mit dem pucken anfing war es aber sofort besser.

sarahlena 30.09.2011, 16:22 Uhr

Aber das heißt natürlich nicht, dass Pucken nicht hilft.

sarahlena 30.09.2011, 16:21 Uhr

Ob das wirklich hilft? Eine Freundin von mir hatte da nicht so den Erfolg..

morethanfun12 23.09.2011, 14:54 Uhr

Ich hatte auch einen Pucksack, habe ihn aber nie verwendet. Ich glaube aber das Pucken wirklich gut ist.

Bubenmama 10.06.2011, 10:03 Uhr

Hallo,
meine Schwester ist Hebamme und kann eine Alternative zur Puckdecke empfehlen: eine mit Rapssamen gefüllte Decke, die man wie eine normale Decke verwendet (das Kind wir nicht eingewickelt!), aber den gleichen Effekt wie eine Puckdecke hat. Du findest Sie unter www.mein-name.info !

sabinchen_76 16.03.2011, 10:48 Uhr

Das Wort Pucken habe ich vorher noch nie gehört. Aber das Konzept finde ich sehr logisch, vielleicht kaufe ich für meinen Krümel auch einen Pucksack.

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Pucken – aber richtig!

Das Thema Pucken bei Babys ist weiterhin umstritten. In vielen Ländern und Kulturen gehört es seit Jahrhunderten zur Kindererziehung dazu. Hierzulande gibt es aber auch viele kritische Stimmen.
Unter Pucken versteht man eine alte Wickelmethode, die dazu dient, das Baby zu beruhigen. Spätestens seit dem Buch „Das glücklichste Baby der Welt“ von Harvey Karp, erlebt das Pucken einen neuen Boom. Zum Pucken wird ein Molton- oder Wolltuch verwendet. Mit einer speziellen Technik wird das Baby darin eingewickelt, so dass die Arme eng am Körper anliegen. Die Beine sollten noch Bewegungsfreiheit haben. Durch diese Wickeltechnik hat Dein Baby dasselbe Gefühl wie im Mutterleib und ist warm eingepackt. Dieses Gefühl kennt es bereits und wird dadurch beruhigt und kann besser schlafen. Deshalb wird das Pucken vor allem nachts eingesetzt, um dem Baby Geborgenheit zu vermitteln.

Vorteile vom Pucken

Babys, die gepuckt werden, schlafen laut Studien besser und haben seltener Bauchschmerzen. Durch das Eingewickeltsein bleiben sie auch eher in der Rückenlage liegen, was das Risiko eines plötzlichen Kindstods verringert. Sogenannte Schreibabys werden durch Pucken ruhiger. Durch das Pucken werden zudem unkontrollierte Armbewegungen des Babys verhindert, durch die sich das Baby sonst erschrecken und aufwachen kann, man spricht dann vom sogenannten Moro-Reflex.

Tipps zum richtigen Pucken

Du solltest unbedingt die richtige Puck-Technik anwenden. Lass Dir diese am besten von Deiner Hebamme zeigen, oder schau Dir Videos an, auf denen das Pucken Schritt für Schritt erklärt wird. Achte außerdem darauf, Dein Baby nicht zu warm einzupacken. Es reicht in der Regel aus, wenn Dein Baby ein Hemd oder ein leichtes Jäckchen anhat. Du kannst Dein Baby auch nur mit einer Windel oder in Unterwäsche pucken. Wenn Dir die Wickeltechnik zu lästig ist, kannst Du auch direkt einen Pucksack benutzen. Dieser ist ähnlich wie ein Babyschlafsack, er ist jedoch so eng, dass Dein Baby nicht herum strampeln  und keine unkontrollierten Bewegungen ausführen kann. Dafür musst Du auch keine Technik erlernen: Das Baby wird einfach nur hinein gelegt und der Pucksack geschlossen. Durch Schlaufen und Klettverschlüsse lassen sich viele Pucksäcke individuell auf die richtige Größe verstellen. Mit einem Tragetuch erzielst Du einen ähnlichen Effekt, wenn Dein Kind darin stramm eingewickelt ist. Du kannst auch einfach einen Kopfkissenbezug benutzen und Dein Kind darin einwickeln. Vor allem im Sommer solltest Du lieber ein dünnes Tuch als eine Wolldecke benutzen, damit es Deinem Baby nicht zu warm wird. Um richtig zu pucken, darf das Tuch auch nicht zu leicht sitzen, dann werden die Bewegungen nicht unterbunden und der Druck, der dafür sorgt, dass Dein Baby das Gefühl aus dem Mutterleib verspürt, ist zu gering. Außerdem hält das Tuch nicht richtig, wenn es zu locker gebunden wird.

Wie lange solltest Du pucken?

Es gibt keinen festgelegten Rahmen für das Pucken. In manchen Kulturen werden die Kinder auch noch mit einem Jahr eingewickelt. Eine Orientierung gibt Dir die Entwicklung des Babys. Wenn Du merkst, dass der Moro-Reflex nachlässt, kannst Du damit beginnen, Dein Baby vom Pucken zu entwöhnen. Du kannst es etwas leichter einwickeln und immer wieder testen, ob es trotzdem gut einschläft. Wenn dies der Fall ist, kannst Du mit dem Pucken aufhören. Das ist meist im Zeitraum zwischen drei und fünf Monaten der Fall.

Kritik am Pucken

Kritische Stimmen sprechen sich gegen die Fixierung von Armen und Beinen bei Babys aus. Sie sehen darin eine Gefährdung der Entwicklung. Durch die Einengung der Beine könnten Hüftschäden wie eine Fehlstellung des Hüftgelenkes provoziert werden. Bei fieberhaften Erkrankungen könnte es außerdem zu einem Hitzestau kommen.
Letztendlich kannst nur Du die Entscheidung fällen, ob Du Dein Kind pucken möchtest oder nicht. Wenn Du unsicher bist, frag Deine Hebamme oder Deinen Kinderarzt um Rat.
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